Chronik

Gründung 1928 und die folgenden Jahren bis 1934

Die “Beibler” - so wird berichtet - seien schon immer ein gesangs- und musikbegeistertes Volk gewesen. Im Familienkreis, an Festen und Anlässen, überall wurde gesungen und musiziert, So war es nicht verwunderlich, dass ein junger Innerschweizer, der sich damals in Beinwil aufhielt, ein paar einheimische Jünglinge für die Blasmusik zu begeistern vermochte. Bei sonntäglichen Zusammenkünften auf verschiedenen Höfen konnten sie ihrer Freude am Musizieren reichlich Ausdruck geben. Bald regte sich bei diesen jungen Leuten der Wunsch, einen Musikverein zu gründen. Am 21. März 1928 schlossen sich 13 begeisterte Männer zur “Musikgesellschaft Beinwil” zusammen. Sie setzten sich zum Ziel, die Musik und das gesellschaftliche Leben zu pflegen, sowie weltliche und kirchliche Anlässe zu verschönern. An dieser denkwürdigen Versammlung wurde beschlossen, von einer Instrumentenhandlung leihweise eine Anzahl Instrumente zu beschaffen. Da alle Mitglieder Anfänger waren, musste auch noch Lehr-material erworben werden. Bereits im August 1928 konnten die Statuten unterschrieben werden. Als erster Präsident unterzeichnete Guido Schnetz, Kassier wurde Albin Erzer und Otto Studer schrieb das erste Protokoll als Aktuar. Als Dirigent stand August Borer zur Verfügung. Die Instrumente wurden zugeteilt und es wurde geübt und geblasen. Aber die Leihgebühren stiegen bedenklich. Einem angenehmen Zufall war es zu verdanken, dass noch im gleichen Jahr bei der Heilsarmee Birsfelden eine Anzahl gut erhaltener Instrumente gekauft werden konnten. Damit war die Grundlage der Instrumentierung geschaffen. So nahm das Musizieren seinen Fortgang. Dem einen ging es leicht, dem anderen etwas schwerer, denn alle waren ja Anfänger. In den folgenden Jahren nahm die Musikgesellschaft ihre Aktivitäten so richtig in Angriff.   Der Wandel der Zeit hält auch im Vereinsleben nicht inne. Der eine erklärte den Austritt aus gesundheitlichen Gründen, der andere wegen Wohnortwechsel, ein Dritter wegen beruflicher Beanspruchung und der vierte mit der Ausrede: Ich hab ein Weib genommen, kann deshalb nicht mehr kommen! Solche Entschuldigungen muss jeder Verein in Kauf nehmen.

1934 bis 1951    

Nach 6-jähriger Tätigkeit gab Guido Schnetz im Jahre 1934 seinen Rücktritt als Präsident bekannt. Mit grossem Einfühlungsvermögen diente er dem Verein während den vergangenen Jahren. Neuer Präsident wurde Cornel Borer. In den gewohnten Jahresrhythmus der Musikgesellschaft griff 1939 der Ausbruch des 2. Weltkrieges brutal ein. Der Krieg hemmte die Vereinstätigkeiten, da mancher Musikant in den Wehrdienst einberufen wurde. Doch die drohenden Schwierigkeiten und Hindernisse wurden überwunden und bewirkten ein stärkeres Zusammengehörigkeitsgefühl. Im Frühling 1943 bot sich der Musikanten die Gelegenheit, Occasionuniformen zum Preis von 30 Franken zu kaufen. Erstmals wurde auch ein Einzug von Haus zu Haus organisiert, um die Anschaffung neuer Instrumente und Musikalien zu ermöglichen. Der Verein konnte weiter bestehen und gedeihen. Im Winter 1946/47 wagte man sich erstmals an die Einstudierung und Aufführung eines Luststückes. Die weiteren Jahre der Musikgesellschaft Beinwil können als ruhige Epoche bezeichnet werden, ja es fand nicht einmal mehr jedes Jahr eine Generalversammlung statt.              

1951 bis 1958  

Im Jahre 1951 wählte der Verein nach der Demission von Cornel Borer den Vizepräsidenten Justin Roth zum neuen Präsidenten. Zum 25-jährigen Bestehen der Musikgesellschaft soll eine Jubiläumsfeier veranstaltet werden. Da der Verein anlässlich des Orgelbazars die musikalische Unterhaltung bestritt, wurde von einer weiteren Feier abgesehen. Zu grossem Dank verpflichtet waren die Musikanten ihrem ersten Dirigenten August Borer, der durch moralische und finanzielle Unterstützung den Fortbestand des Vereins gewährleistete. 1954 übernahm Paul Borer anstelle seines Vaters die musikalische Leitung. Ein nachhaltiges Erlebnis für alle Teilnehmer war die 1. Vereinsreise im Juli 1957 ins Bündnerland und ins Tessin.                                          

1958 bis 1968

Das Jahr 1958 stand ganz im Zeichen des 30-Jahr-Jubiläums der Musikgesellschaft Beinwil. Mit vielen befreundeten Musikvereinen, mit Gästen, Freunden und Gönnern, sowie der ganzen Bevölkerung von Beinwil feierte man während zwei unvergesslichen Tagen dieses Ereignis. Anlässlich des Jubiläumsaktes umriss Ammann August Borer nochmals die Zeit von 1928-1958 und betonte, dass jeder Verein Prüfungen und Demütigungen hinnehmen müsse. Nur durch eine gehörige Bodenständigkeit und dem nötigen Zusammengehörigkeitsgefühl könne ein Verein bestehen und wachsen.   Die 2. Vereinsreise im Sommer 1959 führte ins Wallis. Im Jahre 1961 übernahm Hubert Baschung als neuer Direktor die Musikgesellschaft Beinwil, die da 18 Mitglieder zählte. 1966 wurden die Statuten von anno 1928 durchberaten und revidiert. Dieses Jahr war übrigens ein Meilenstein in der Geschichte Beinwils. Die Gemeinde konnte ein neues Schulhaus mit Turnhalle einweihen. Dies bot der Musikgesellschaft nun die Möglichkeit, zukünftig mit Konzerten und Theateraufführungen an die Öffentlichkeit zu gelangen. So wurde schon das erste Luststück “Der Doppelgänger” mit vorausgespieltem Konzert ein voller Erfolg. Im Jahre 1968 zählte der Verein 21 Mitglieder und durfte außerdem 84 überzeugte Anhänger und Musikfreunde als Gönner verzeichnen.  

1968 bis 1978

Nach 21-jähriger Tätigkeit als Präsident entschloss sich Justin Roth 1972 sein Amt zur Verfügung zu stellen. Xaver Baschung konnte als Nachfolger gewählt werden, während Justin Roth für seine grossen Verdienste  um den Verein zum Ehrenpräsidenten ernannt wurde. 1973 trat die Musikgesellschaft Beinwil dem Thiersteiner Bezirksverband bei. Neue Uniformen und eine Fahne waren jetzt das Hauptanliegen. Die Uniformen konnten von der Firma Schopfer aus Seftingen geliefert werden. Die Fahnen- und Uniformenweihe fand mit einem würdigen Festanlass im Mai 1974 statt, wobei Elisabeth Christ und Hubert Baschung die ehrenvolle Aufgabe als Fahnenpaten übernahmen. Der Wunsch aller Festbesucher war, dass der neue Fähnrich August Kamber die Fahne mit Stolz und Schneid schwingen und die Musikgesellschaft Beinwil in eine erfolgreiche Zukunft begleiten möge. Im gleichen Jahr wurde auch am Bezirksmusiktag erstmals als Verbandsmitglied teilgenommen. Doch schon dreimal vorher besuchte der Verein als Gast den Bezirksmusiktag. Die Experten berichteten von einem sehr guten Gesamteindruck. Auch in den folgenden Jahren konnte der Verein erfreuliche Expertenberichte entgegennehmen. Vermehrt wirkten die Musikanten an verschiedenen öffentlichen Anlässen mit und traten zu zahlreichen Ständchen an. Nur wer die Verhältnisse in Beinwil kennt, kann ermessen, wie viel Idealismus und Durchhaltewille erforderlich sind, um nach der mühsamen Tagesarbeit den weiten Weg zum Probenlokal zurückzulegen, um zwei Stunden intensiv zu musizieren.   Mit Rücksicht auf die Verhältnisse in den letzen Jahren wurde 1977 eine weitere Statutenrevision vorgenommen.                                                                    

1978 bis 1983

Anlässlich der Generalversammlung im März 1978 wurde der aus dem Amt scheidende Präsident Xaver Baschung von Hans Borer abgelöst. Als Hauptereignis wurde im Mai des selben Jahres das 50-jährige Bestehen der MG Beinwil mit einer Jubiläumsfeier von der ganzen Gemeinde und vielen befreundeten Musikvereinen der Umgebung gebührend gefeiert. Im Jahr 1979 stand das Kantonale Musikfest in Dornach auf dem Programm. Erstmals beteiligte sich die Musikgesellschaft Beinwil an einem solchen Grossanlass. Das bedeutete für die Musikanten einen grossen Einsatz und vermehrten Probenbesuch. Dem Expertenbericht war zu entnehmen, dass der Verein unter der Leitung von Hubert Baschung einen respektablen Erfolg erzielte und im 2. Rang der 4. Stärkeklasse figurierte. Der Erlös des Winterkonzertes 1980 wurde vollumfänglich für den Wiederaufbau der Klosterkirche Beinwil gespendet. Die Vereinsreise führte 1981 per Car durch schöne und weite Gebiete unseres Schweizerlandes. Mit 78 Proben und Anlässen lag das Jahr 1982 im Durchschnitt der letzen Jahre und verlangte wiederum einen grossen Einsatz aller Mitglieder, deren Zahl inzwischen auf 33 angestiegen war.                

1983 bis 1988

Anlässlich der Generalversammlung 1983 wurde Urs Kaufmann anstelle des zurück-getretenen Hans Borer als neuer Präsident gewählt. Am Bezirksmusiktag in Fehren gelang es dem Korps mit dem Wettstück “Vorspiel” von J. Pfenninger eine vorzügliche Leistung zu erbringen. Solche Erfolgserlebnisse prägen und stärken den Verein. Bei der Einweihung des Klosters Beinwil am 31. Juli 1983 war es selbstverständlich, dass die MG Beinwil mit ihren Darbietungen einen Beitrag leisteten. Ein Ereignis besonderer Art war das Adventskonzert der Jungmusikanten im Schulhaus. Musikanten und Besucher durften mit dem Gebotenen sehr zufrieden sein. Das musikalische Niveau des Vereins stand auf einer Stufe, um 1984 getrost das Kantonale Musikfest in Balsthal zu besuchen. Die Musikgesellschaft Beinwil spielte dort in der 3. Klasse und erreichte beim Wettspiel ein beachtliches Resultat. Leider misslang dann die Marschmusik, was sich auf den Gesamteindruck auch weniger gut auswirkte. Als Ausgleich zur strengen Probenarbeit fand im Sommer eine zweitägige Reise auf den Haldigrat statt.   Mit der Übernahme und Organisation des Thiersteiner Bezirksmusiktages 1985 hatte sich die Musikgesellschaft Beinwil einer zusätzlichen Aufgabe gestellt. Dieser Anlass wurde organisatorisch wie finanziell ein Erfolg. An dieser Stelle sollen auch einmal die Musikantenfrauen erwähnt werden, die immer wieder große Arbeit leisten an solchen Veranstaltungen. Leider gab Dirigent Hubert Baschung seine Demission als Leiter der MG Beinwil bekannt. Er übernahm das Musikkorps im Jahre 1961 und war in all diesen Jahren immer bestrebt, das musikalische Niveau möglichst hoch zu halten. Als Übergangslösung übernahm der Vizedirigent Alban Roth vorerst die musikalische Leitung des Vereins. In Dirigent Hans Heutschi aus Balsthal konnte schließlich wieder ein tüchtiger Nachfolger gefunden werden. Seit September 1985 führt Hans Heutschi den Dirigentenstab. Ein Hauptereignis des Vereinsjahres 1986 war wohl die unvergessliche Reise an den Ritomsee mit dem Fußmarsch Richtung Lukmanierpass. Die Unterkunft in Sedrun und die Pässefahrt am folgenden Tag wird manchen Teilnehmer noch länger als anderen in Erinnerung bleiben. Im Jahre 1987 zeichnete sich wieder einmal ein Wechsel an der Vereinsspitze ab. Aus Zeitmangel muss Urs Kaufmann seinen Rücktritt als Präsident erklären. An seine Stelle wurde wiederum Hans Borer gewählt. Gleichzeitig ernannte man Hubert Baschung, als Dank für seinen unermüdlichen Einsatz für den Verein, zum Ehrendirigenten der Musikgesellschaft Beinwil.                        

1988 bis 1993

An einer 3-tägigen Jubiläumsfeier im Jahre 1988 konnte die Musikgesellschaft Beinwil auf 60 bewegte und ereignisreiche Vereinsjahre zurückblicken. In all den Jahren war der Verein immer bereit, bei Anlässen aller Art mitzuwirken, wenn es galt, die Mitmenschen mit klingendem Spiel zu erfreuen. Damit leistete er einen beachtlichen Beitrag am kulturellen Geschehen unserer Gemeinde. Im August führte die zur Tradition gewordene Vereinsreise 2 Tage ins Glarnerland. Im Jahre 1989 stand das Kantonale Musikfest in Niedergösgen im Vordergrund. Mit 314 Gesamtpunkten erreichte die MGB den 15. Rang ihrer Kategorie. Anlässlich ihrer Vereinsreise war die Musikgesellschaft Zernez zu Gast in Beinwil. Bei geselligem Beisammensein erlebten die Musikanten beider Vereine frohe und gemütliche Stunden bis spät in die Nacht hinein. 1990 war wieder einmal eine Musikreise angesagt. Ziel des 1. Tages war die Melchsee-Frutt. Nach einem “Bunten Abend” und einer schlaflosen Nacht ging’s am 2. Tag weiter Richtung Brünig-Brienz. Nach dem Besuch des Instrumenten-Museums in Zimmerwald führte Gerold Grun die Musikantenfamilie wieder sicher nach Beinwil zurück. Zum 1. Mal in ihrer Vereinsgeschichte nahm die Musikgesellschaft Beinwil 1991 an einem Eidgenössischen Musikfest teil. Nach intensiver Probenarbeit und zwei Vorbereitungs-Konzerten fuhren die Musikanten am 29. Juni mit dem Car nach Lugano. Das Aufgabenstück “Convergents” wurde mit der Bewertung von 171 Punkten zum Triumph. In ausgelassener Hochstimmung genossen die Musikanten den Abend in Lugano und später in der Unterkunft in Isone. Die Bevölkerung von Beinwil bereitete den Musikanten bei ihrer Rückkehr von Lugano einen herzlichen Empfang. Mit den üblichen Auftritten an weltlichen und kirchlichen Anlässen kann das Jahr 1992 als eher ruhig bezeichnet werden. Warum also nicht auf Reisen gehen? Am 8./9. August fuhr die muntere Schar durch den Bregenzerwald zu den “Bayrischen Königsschlösser.” In Berwang bezog man Nachtlager. Nach einer fröhlichen Rodel-Partie und dem Mittagshalt in Lech ging’s am zweiten Tag gemütlich heimzu.                                                    

1993 bis 1998

Anlässlich der GV 1993 übergab Hans Borer das Präsidium an Urs Christ. Die Durchführung der Kantonalen Delegiertenversammlung des SOKMV war für die MGB eine große Ehre. Höhepunkt im Vereinsjahr 1994 war die Teilnahme am Kantonalen Musikfest in Mümliswil vom 25. Juni. Mit dem Selbstwahl-Stück “Prelude to a Festival” und dem Aufgabenstück “1382” erreichte der Verein gesamthaft 517 Punkte und figurierte im 4. Rang. Groß war die Freude! Die Vereinsreise ins Wallis mit einer Wanderung durch den Aletschwald, dem Besuch eines Weinkellers in Salgesch und schließlich die Fahrt mit dem Crystal-Panoramic-Express nach Gstaad hinterließ nachhaltige Eindrücke. Der Konzert- und Unterhaltungsabend 1995 war einmal mehr ein voller Erfolg, der einen Rekordgewinn einbrachte. Das schon traditionelle Ski-Weekend wurde diesen Winter in Elm verbracht und von allen Teilnehmern sehr genossen. Zum erstenmal wurde ein Sommerplauschprogramm mit Minigolf, Jassen und Bowling lanciert. An der Generalversammlung 1996 stellte Urs Christ sein Amt als Präsident der MGB zu Verfügung. In der Person von Peter Christ konnte schließlich ein Nachfolger gewählt werden. Das wichtigste Ereignis im Vereinsjahr 1996 war die Organisation und Durchführung des Bezirksmusiktages. Dank der Unterstützung anderer Vereine und der Mithilfe der Bevölkerung verlief das Fest problemlos. So konnte man sich im August getrost auf die Musikreise ins Appenzellerland begeben. An einer ausserordentlichen Generalversammlung im April 1997 wurde beschlossen, eine neue Uniform anzuschaffen. Bei der Firma Schopfer in Seftingen wurde im Herbst ein Modell ausgewählt und die Uniformen in Auftrag gegeben. Mit der Durchführung des Banntages, der dieses Jahr der MGB oblag, konnten der Bevölkerung von Beinwil einige gemütliche Stunden geboten werden.                                                              

1998 bis 2003

Während der Sommer- und Herbstmonate 1998 bereiste der Präsident Peter Christ die Staaten und im Verein übernahm die Vizepräsidentin Doris Grolimund die Aufgaben des Präsidiums. Im August führte die traditionelle Musikreise bei bilderbuchhaftem Wetter ins Jungfraugebiet. Während die „Verletzten” auf das Jungfraujoch fuhren, genossen die Wanderer ihre Tour vom Männlichen-Kleine Scheidegg via Eigergletscher-Alpiglen. Tags darauf hiess es dann Velofahren. Von Göschenen ging’s hinab nach Flüelen, wo dann das Schiff bestiegen wurde. Anfang September fand in Breitenbach ein ad hoc Spiel zugunsten des Spitals statt, an welchem auch einige Vereinsmitglieder teilnahmen. In der Zwischenzeit wurde allen Musikanten die neue Uniform angemessen. Am 2./3./4. Oktober war es dann soweit. Nach einer Oldie-Night am Freitag wurde der Samstagabend mit Darbietungen von geladenen Vereinen gestaltet. Der Sonntag hinterliess mit der Weihe der neuen Uniform bei den Musikanten eindrückliche Erinnerungen. Bei einer Vereinsversammlung Anfang Oktober wurde die Teilnahme am Kantonalen Musikfest im Juni 1999 beschlossen. Den musikalischen Ausklang des Jahres bildete ein gemeinsames Adventskonzert mit dem Kirchenchor, welches bei der Zuhörerschaft auf grosse Begeisterung stiess. Wieder einmal mehr durfte man am Jahreskonzert 1999 vor vollem Haus aufspielen. Unter der bewährten Regie von Markus Lisser brillierte die Theatergruppe und zog das Publikum in seinen Bann. Der 26. Juni bildete mit der Teilnahme am Kantonalen Musikfest in Schnottwil den Höhepunkt des Vereinsjahres. Mit dem 4. Rang in der 3. Stärkeklasse für Brass Band erreichte man ein Resultat, mit dem man zufrieden sein konnte. Erwähnenswert ist sicherlich auch der Auftritt an der Musig-Chilbi auf dem Beatenberg am 18. Juli. Der Bänzenjass konnte erstmals auch als Spielabend für die Nichtjasser in unserem Verein durchgeführt werden. Das Jahr 2000 wurde ohne die gefürchteten Katastrophen-Prognosen eingeläutet. Am gemütlichen Teil der Generalversammlung gab es heitere Szenen. Das Motto „Mit denä Chleider bin i no nie cho“ veranlasste manchen, etwas Ausgefallenes anzuziehen. Ein weiterer Höhepunkt war sicherlich die Mitgestaltung der Jubiläumsfeier unseres Nachbarvereins, der MG Lauwil. Am 19. Und 20. August führte die Musikreise ins Bündnerland. Trotinett fahren am Albulapass, Rodeln in Churwalden, Wandern auf der Lenzerheide und schliesslich Weindegustieren in Malans waren angesagt. Am Jahreskonzert 2001 begeisterten 5 neue Jungmusikanten mit ihrem Auftritt das Publikum. Am 18. Mai verstarb der letzte Gründer der Musikgesellschaft Beinwil, Lukas Kaufmann. Zum ersten Mal nahm der Verein an der  eindrücklichen Marschmusikparade in Solothurn teil. Im Rahmen der 500-jährigen Zugehörigkeit der Kantone Basel-Stadt und Basellandschaft konzertierte der Verein auf dem Münsterplatz, welcher während der Festivitäten zum „Place des Cantons“ umfunktioniert worden war. Dieser Anlass wird in wahrlich feucht-fröhlicher Erinnerung bleiben. Erwähnenswert ist auch der erstmals durchgeführte Skihütten-Plausch auf der Hohen Winde mit Übernachtung am 8. / 9. September. An der Generalversammlung 2002 beschloss man, dass zum 75-jährigen Bestehen der Musikgesellschaft Beinwil eine neue Fahne angeschafft werden soll. Ein Fahnenkomitee wurde gegründet. Die 3. Statutenrevision wurde der Zeit angepasst und mit Reglementen ergänzt. Im August führte die Musikreise nach Zermatt, wo das nichtsahnende Hochzeitspaar Susanne und Silvan mit einem Ständchen überrascht wurde. Der Höhepunkt des Vereinsjahres bildete die Teilnahme am Solothurner Blasmusikpreis vom 22. September in Derendingen. Nicht ganz zufrieden mit dem Resultat fand die Enttäuschung noch Nahrung in der deplatzierten Schlussrede des Jurychefs. Der Ärger wurde dann auf der Heimfahrt in Form eines Apéros im Garten von Hans Heutschi hinuntergespült. Der Solovortrag von Peter Christ wurde mit dem 2. Rang belohnt. Am 30. November stand ein gemeinsames Adventskonzert mit dem Musikverein Lauwil in unserer Klosterkirche auf dem Programm. Am 13./14. September 2003 feiert die Musikgesellschaft Beinwil ihren 75. Geburtstag. Dieses Jubiläum ist zugleich Anlass, eine neue Vereinsfahne anzuschaffen und einweihen zu lassen. Paula Christ und Hans Heutschi werden als Fahnenpaten das Banner enthüllen.    

2003 bis 2005

Im Juni 2004 nimmt die Musikgesellschaft Beinwil in Langendorf am Kantonalen teil. Am Bezirksmusiktag 2005 dirigiert Hans Heutschi zum letzten Mal unseren Verein und die Wahl eines neuen Dirigenten steht im Juni bevor. In der Person von Reto Jeger wird die Nachfolge von Hans Heutschi gefunden. Im August 2005 geben wir in Muntelier zu Ehren von Hans und Liesel Jeger ein Ständeli.